Healthcare News Edition 1/2015

Sehr geehrte Damen und Herren
 
Der Gesundheitssektor steht kontinuierlich unter hohem Druck. Auf der einen Seite soll den Patienten der Aufenthalt so angenehm wie möglich gestaltet werden. Um konkurrenzfähig zu bleiben, müssen andererseits aber auch die Kosten massgeblich reduziert werden. 
 
Mit dieser Newsletter-Ausgabe erhalten Sie die erste Ausgabe unserer Reihe über Smart Safety im Gesundheitswesen. In den kommenden Monaten beleuchten wir in regelmässigen Abständen, wie Sie Ihre Prozesse optimieren, sicherer machen und dadurch schlussendlich Kosteneinsparungen erzielen können. Smart Safety eben.

Wir freuen uns, wenn Sie wertvolle Hinweise finden und wünschen Ihnen eine anregende Lektüre. 
 
Freundliche Grüsse
 
Jürg Klopfenstein
Product Manager Healthcare

Optimieren – eine aufwändige Sache?

Einsatz und Nutzen von Lokalisierungslösungen
 
Unbemerkte Zwischenfälle bei Patienten oder Heimbewohnern gehören zu den „worst-case“-Szenarien in  Krankenhäusern, Pflege- und Altersheimen.
 
Stellen Sie sich vor ein Patient stürzt und kann sich nicht aus eigener Kraft wieder aufrichten. Ein anderer Patient muss sich im Park wegen eines plötzlichen Schwächeanfalls setzen. Können diese beiden Patienten in dieser Situation einen kabelgebundenen Notfallknopf betätigen? Eher nein.  
 
Die Lösung für den Patienten sowie für das Personal ist denkbar einfach. Ein kleiner, armbanduhrgrosser Sender, welcher den Patienten nicht behindert und von ihm am Handgelenk getragen wird. Durch einen Druck auf den Knopf des Senders wird rasch das Personal informiert und erhält die Information, welcher Patient Hilfe benötigt und wo er sich gerade aufhält. 
 
Einfache und schnelle Optimierungen können beispielsweise durch Echtzeitlokalisierung (RTLS) erzielt werden. Echtzeitlokalisierung bedeutet, jederzeit zu wissen, wo sich ein Objekt oder ein Patient innerhalb eines Gebäudes gerade befindet. Dies geschieht mit Ortungssystemen wie WLAN, RFID, Ultraschall oder Infrarot.
 
Ein intelligentes System für Echzeitlokalisierung ist in der Lage, mehrere Anwendungen in einem System zu kombinieren. Dies hat eine hohe Effizienzsteigerung gegenüber den heute typischen Insellösungen zur Folge. Räumliche Nähe zwischen Akteuren bzw. Objekten werden erkannt. Dies erlaubt eine vielfältig nutzbare Funktionspalette, wie z.B. die Überprüfung, ob ein medizinisches Gerät von einer berechtigten Person entfernt wird oder ein desorientierter Patient seine Station unbegleitet verlässt.

Übersicht moderne Alarmierungs- und Lokalisierungssysteme

Moderne State–of-the-Art-Lokalisierungslösungen nutzen als universelle Kommunikations- und Lokalisierungsplattformen WLAN Netzwerke. Dies ist die einzige Technologie, die es momentan erlaubt, Daten-, Sprach- und Lokalisierungsanwendungen zu vereinen. Dadurch können die Kosten für den Betrieb deutlich reduziert werden. Unter grossem Aufwand war es bis heute üblich, zum Beispiel für Daten WLAN, für Sprache DECT und für die Alarmierung/Lokalisierung spezielle Funktechnologien einzusetzen.
 
Neben der Integration der Kommunikation auf WLAN besteht heute auch die Möglichkeit, im Bereich Alarmierung-/ Lokalisierung die entsprechenden Systeme zu reduzieren und auf eine oder wenige einzelne Anlagen zu reduzieren. Auch können neue Anwendungen wie  Asset Tracking einfach implementiert werden. 
 
SPIE ICS hat bereits mehrere Systeme und Anwendungen über WLAN bei Kunden realisiert. Zu diesen Anwendungen sind auch noch die sonst üblichen Alarmierungssysteme wie Brand, Einbruch und Gebäudeleitsysteme integriert. Hier ergeben sich zusätzliche Einsparungen, da die sogenannten Kundendaten (Liste wer wann welchen Alarm erhält) nur noch auf einem System gepflegt werden.

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Personennotruf: WLAN Phones können mit Notruftaste und Lokalisierung ausgerüstet werden. So hat der Mitarbeiter die Möglichkeit, mit einem Gerät Notrufe auszulösen und zu empfangen. Bis dahin war es üblich mehrere Geräte mit sich zu tragen. Um die Datenschutzanforderungen zu erfüllen, werden die Lokalisierungsdaten nur im Notfall benutzt.

Mobile Patientenglocke: Die mobile Patientenglocke kann Patientenrufanlagen ergänzen oder ersetzen. Patienten können durch einen einfachen Knopfdruck überall im Krankenhaus um Hilfe rufen, geortet und identifiziert werden. Patienten erhalten so eine grössere Bewegungsfreiheit und Lebensqualität. Die rasche Auffindbarkeit sowie eine schnelle medizinische Versorgung im Notfall bleibt gewährleistet.

Desorientiertensystem: Verwirrte Patienten generieren automatisch beim Verlassen zuvor festgelegter erlaubter Bereiche einen automatischen Alarm. Dabei wird im Ereignisfall der aktuelle Aufenthaltsort des Patienten an das Personal übermittelt und ständig aktualisiert, bis der Patient von einem Mitarbeiter entdeckt und zurückbegleitet wird.

Asset Tracking: Die Inventare von Rollstühlen, Insulinpumpen, etc. sind heute typischerweise zu hoch. Dies ist dadurch begründet, dass der Standort der Assets nicht einfach zu eruieren ist. Werden die Assets mit sogenannten Tags ausgerüstet, sind sie jederzeit einfach zu lokalisieren.

Komplexität gezielt vereinfachen

Moderne Alarmierungs- und Kommunikationssysteme erfordern eine genaue Planung, die den Istzustand der heutigen Anlagen, die strategische Ausrichtung der Institution sowie die Anforderungen des Personals berücksichtigen. SPIE ICS verfügt durch mehrere Referenzen in diesem Bereich über das Know-how, solche Systeme zu planen und umzusetzen. Rufen Sie uns an. Gerne führen wir mit Ihnen einen Workshop durch, um die Technologien vorzustellen und eine mögliche Umsetzung in Ihrem Umfeld zu erarbeiten.
 
Einfache Lösungen sind gefragt, welche Lokalisierungs-applikationen in diverse andere Alarmsysteme, wie eben Brand- oder Gebäudeleitsysteme, integrieren. Diesem Trend haben wir den Namen „Smart Safety“ gegeben. In den folgenden Newslettern werden wir Sie über die weiteren Komponenten unserer Smart Safety Lösungen informieren. 
 
Mit Smart Safety lokalisierungsbasierten Lösungen werden sich in Zukunft in Spitälern und Pflegeeinrichtungen nicht nur die Infrastrukturen verändern, sondern auch die Arbeitsprozesse des Personals. Daraus ergeben sich hohe Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen.

Vorschau Edition 2/2015

Lesen Sie in der nächsten Ausgabe:
SICHERHEIT UND MOBILITÄT GEWÄHRLEISTEN

Gerne nehmen wir auch Themen auf, welche an uns herangetragen werden. Senden Sie uns Ihr gewünschtes Fokusthema hier zu. Bei erkennbaren Schwerpunktwünschen werden wir entsprechend einen Newsletter aufbereiten.

 

Mich interessiert folgendes Fokusthema:

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